Meine Erfahrungen mit einer FUE-Haartransplantation in Prag/Tschechien

Vor der OP
Ausgangsituation: Ich mag meine hohe Stirn einfach nicht und hab meine Frisur satt!

Schon immer bin ich kein Freund meiner Haare oder eher meiner Frisur gewesen – ja man könnte sagen ich bin schon etwas eitel. Ich habe Gott sei dank keinen erblich bedingten Haarausfall zu befürchten, aber ich habe von je her schon immer einen etwas höheren Haaransatz und kleine Geheimratsecken gehabt.

Frustriert bin am meisten über die wenigen Möglichkeiten meine Haare zu frisieren, eigentlich hatte ich all die Jahre immer die gleiche Frisur (GI-ähnlich), mit der ich möglichst immer meine hohe Stirn und meine Geheimratsecken abdecken musste. So gern, würde ich mir die Haare einfach mal nach oben stylen oder andere Sachen probieren, aber mit der aktuellen Frisur – no way!

Ich habe schon immer mit dem Gedanken gespielt eine Haartransplantation machen zu lassen, und im November habe ich dann beschlossen – so jetzt machst Du es! Nach den ersten Recherchen schon weit vorher war immer klar, wenn kommt für mich nur die FUE-Methode in Frage, weil ich schon immer die Haare an den Seiten kurz trage und ich definitiv keine Narbe am Hinterkopf haben will, wie es bei FUT-Methode der Fall gewesen wäre.

Warum hab ich mich Prag/Tschechien entschieden?

Ich habe im Vorfeld viel recherchiert, über gute Kliniken & deren Ärzte. Definitiv kam für mich Deutschland nicht in Frage, weil mir das einfach zu teuer ist. Der hohe Preis kommt in Deutschland nicht nur durch die tollen Ärzte zustande, sondern wegen den hohen Personal- und Betriebskosten, von den Steuern ganz zu schweigen. Gute Ärzte und Kliniken gibt es auch außerhalb Deutschlands!

Da ich aus Sachsen komme, liegt Tschechien direkt gleich neben an, Prag ist 2 Stunden entfernt, und ich habe bereits im Vorfeld sehr gute Erfahrungen mit Operationen dort gemacht, denn ich habe mir bereits ein Jahr zuvor in Prag die Augen lasern lassen, und bin total zufrieden mit dem Ergebnis und der Behandlung. Mal davon ausgehend, dass eine Augenlaserbehandlung nicht aus nur kosmetischer Sicht gemacht wird, ist die Haartransplantation wohl meine erste Schönheitsoperation 🙂

Über diese Augenklinik kam auch der Kontakt zu der Panacea Hair Clinic zu Stande, denn ich wollte ja nur eine Klinik haben, die die FUE-Methode anwendet (hier heißt sie GHO-FM) und kannte mich ja nicht weiter in Tschechien aus. Also nahm ich per E-Mail Kontakt mit der Klinik auf und bekam auch recht bald eine Antwort von einem deutschen Korrespondenten der Klinik. Ihm schilderte ich per E-Mail mein Vorhaben, schickte ihm Bilder und bat um eine Einschätzung des Facharztes, wie viel Grafts ich ca. benötigte und ob meine Vorstellungen der Haarlinie umsetzbar wären.

In einem vorherigen Kontakt zu einer bekannten belgischen Klinik, die ebenfalls die gleichen Fotos von mir bekamen, wurde damals ca. 500 Grafts geschätzt. Die Panacea Hair Clinic schätzte allerdings für ein gutes & natürliches Ergebnis ca. 700 Grafts. Das ist schon ein ordentlicher Unterschied. Im Nachhinein auch hier der klare Pluspunkt an die Panacea Hair Clinic, denn 700 Grafts kosten etwa genauso viel wie die 500 Grafts der belgischen Klinik und weniger hätten es zu Schluss auch nicht sein dürfen. 500 Grafts wären definitiv zu wenig gewesen und erst in Belgien zu erfahren, es müssen mehr sein, wäre der absolute Alptraum gewesen.

Betreffend des Anfahrtwegs und der Kosten für zusätzliche Unterkunft, muss ich keine weiteren Ausführungen machen, oder? 2 Stunden Autofahrt bis nach Prag, 30 Euro Übernachtung inkl. Frühstück in einem wirklich tollen & sauberen Hotel genau neben der Klinik – Noch fragen?

Im Übrigen, der Preis für die Transplantation von 700 Grafts, lag für mich bei ca. 2300 Euro inkl. der Plasmatherapie.

Vor der OP

Ich machte im Vorfeld einen Termin im Dezember 2016 für eine Konsolidierung mit dem Facharzt und seinem Korrespondenten aus. Der Facharzt kann natürlich super englisch, ich eigentlich auch, aber für den Fall dass auch wirklich keine Missverständnisse aufkommen, haben wir auch viel deutsch geredet. Mir wurden bei diesem Termin viele Vorher-Nachher-Fotos anderer Patienten gezeigt und ich war von allem dort echt beeindruckt. Alle nett und freundlich, sehr kompetent – in allem war ich zu Schluss sehr überzeugt und für mich stand fest, genau hier mach ich meine Haar-OP.

Natürlich habe ich auch über meine Ängste bezüglich vieler schlechter Ergebnisse durch die Kliniken in der Türkei (siehe dieser Fall) geredet, diese haben sie mir wirklich schnell genommen. Sie haben mir genau erklärt, wie und was sie machen, wie die Einstiche sind und wo sie gesetzt werden, so dass auch wirklich eine natürliche Haarlinie entsteht.

Mir wurde auch noch im Vorfeld der Haartransplantation geraten, eine Plasma-Therapie zu machen, da es die Heilung der Kopfhaut und der Grafts sehr positiv beeinflusst. Hierbei wird aus meinem Blut das Plasma extrahiert und anschließend unter die Kopfhaut gespritzt. In Deutschland kostet sowas um die 300-400 Euro, in der Panacea Hair Clinic rund 130 Euro extra, einen Tag vor der OP. Natürlich habe ich dieser Behandlung auch zugesagt.

Beginnend 4 Wochen vor der Haartransplantation startet dann die allmählige Vorbereitungsphase, in der Du deinen Alltag langsam an die Voraussetzungen der Operation anpassen musst. Ich fass kurz zusammen, was ich im Vorfeld der Haartransplantation beachten musste:

  • ab 4 Wochen vor der OP:
    • Aufhören Minoxidil zu nehmen, falls man es nimmt
  • ab 14 Tage vor der OP:
    • Mit Panthenol Gel 7%, das Empfangs- & Spendergebiet abends einreiben und 20 Minuten einwirken lassen
  • ab 7 Tage vor der OP:
    • ab jetzt gibt es keinen Alkhol mehr 🙂
    • keine Vitamin E in Form von Nahrungsergänzungsmitteln nehmen, auf Vitamin C möglichst verzichten, kein Aspirin nehmen – also alles was Blutverdünnend wirkt
  • 1 Tag vor der OP:
    • Haar waschen und keine Haarkosmetik mehr benutzen
    • Kein Kaffee, kein Saft, kein Mineralwasser mit Kohlensäure, kein schwarzen Tee und keine andere koffeinhaltige Getränke mehr zu sich nehmen

1 Tag vor der OP: Anreise & Plasma-Therapie

Es ist der 15. Dezember, auf geht’s nach Prag und zur Plasma-Therapie. Als ich in der Klinik ankam, wartete ich keine 5 Minuten und schon ging es zu Blutabnahme mit anschließender Extrahierung des Blutplasmas. 15 Minuten später kam schon der Facharzt und spritze mir das Blutplasma unter die Kopfhaut – tat gar nicht so weh! So den Rest des Tages frei und ab Prag entdecken. Der Operationstermin wurde am nächsten Tag auf 08:30 terminiert.

Tag der Haartransplantations-Operation

Nach einem kleinen Frühstück im Hotel Voyage neben an, war ich pünktlich 08:30 in der Klinik. Ich bekam die Einverständniserklärung und einen Fragebogen in die Hand, den ich ausfüllen musste (im Vorfeld bekam ich den aber auch schon zum Lesen per E-Mail).

Die Entnahme der Grafts

Keine 10 Minuten später ging es los. Ich kam in ein Zimmer, wo ich die OP-Kleidung anziehen sollte, bekam eine Tablette & ein paar Kügelchen, 10 Minuten später ging es schon zur Entnahme der Grafts. Hier der erste Aha-Effekt: Da ich meine Haare ja immer recht kurz an den Seiten trage und ich ja nicht mit zu kurzen Haaren zur OP erscheinen wollte, lies ich sie 14 Tage wachsen – böser Fehler! – der der doch so eitel ist. Die Entnahmestelle wurde schätzungsweise auf 1 Millimeter abrasiert, der Rest blieb stehen. Wie das aussieht, seht ihr auf dem Foto – peinlich 😀

Nach der Entnahme der Grafts
Nach der Entnahme der Grafts – sieht schlimmer aus als es ist! Es wird gut verheilen!

Ich bekam anschließend die Narkosespritze und als alles taub war, begannen die geschulten Schwestern mit der Entnahme der Grafts. Im Vorfeld versicherte ich mich nochmal, dass auch wirklich auf einem großen Gebiet abgetragen wird, so dass man am Ende keine Lücken auf dem Hinterkopf erkennen kann – auch hier wurde ich beruhigt, es ist selbstverständlich dass das so gemacht wird.

Ich glaube die Entnahme der Grafts dauerte ca. 1,5 – 2 Stunden – für mich als Zappelphilipp schon eine Herausforderung 🙂

Nach dem Ende der Entnahme, wurde ich wieder auf mein Zimmer gebracht und es gab erst einmal lecker belegte Brötchen und etwas zu trinken. Ca. 45 Minuten später ging es dann weiter.

Anzeichnen der Haarlinie und stechen der Löcher für die Einpflanzung der Grafts

Ungefähr gewünschte neue Haarlinie
Ungefähr gewünschte neue Haarlinie

Jetzt kam der Facharzt und sein Korrespondent dazu, und jetzt kam für mich der wichtigste und heikelste Moment der ganzen Haartransplantation – das Anzeichnen der neuen Haarlinie und der Flächen die bedeckt werden sollen. Natürlich habe ich zu Hause im Vorfeld mit Hilfe eines Kajalstift schon einmal vorgearbeitet, und dieses Foto war die Grundlage des Anzeichnens. Ich hatte es gut getroffen, der Facharzt zeichnete mit dem Maßband nach einigen Abmessungen die Haarlinie ein und unterteilte dabei Bereiche ein, wo jeweils 100 Grafts gesetzt werden. Die 700 Grafts haben gerade so gereicht, 500 Grafts wären definitiv zu wenig gewesen. Neben dem Verdecken meiner Geheimratsecken, wollte ich schon immer in einer leichten dreieckigen & spitzen Form, den Haaransatz tiefer in meiner Stirn transplantiert haben. Auch hier wurde meinen Vorstellungen genüge getan.

Die Löcher werden gestochen

Nach der Betäubung der Transplantationsfläche begann der Facharzt mit dem Stechen der Löcher. Er stach dabei die Löcher immer leicht versetzt, damit eine natürliche Haarlinie entsteht und beachtete dabei auch die Dichte meines Haares. Für einen guten Übergang zu den bestehende Haaren, wurden einige Grafts auch zwischen die bestehende Haarlinie gesetzt, um somit einen guten Übergang vom neuem Haar ins bestehende Haar zu gewährleisten.

Im Fenster sah ich das Spiegelbild des Facharztes und bemerkte dabei, wie sich sein Einstichwinkel entlang der Stirn leicht änderte. Hier ist zu erkennen, er versteht wirklich sein Handwerk, denn dabei orientierte er sich stets an der Haarwuchsrichtung der bestehenden Haare auf der gleichen Höhe. Für mich ist das Stechen der Löcher vielleicht die größte Kunst einer Haartransplantation und macht den Unterschied unter der Ärzten aus.

Das Einsetzen der Grafts

Nach dem Einstechen der Löcher ging es gleich mit dem Einsetzen der Grafts los. Das erledigten gleich 2 Assistentinnen des Facharztes und nach ca. einer Stunde waren die Grafts erfolgreich eingesetzt. Geschafft! Yippi!

Direkt nach der Operation

Nach der Operation wurde ich zum Ausruhen wieder auf mein Zimmer gebracht,  bekam Antibiotika und ein Silber-Spray, welches ich die nächsten Tage auf die Transplantationsstelle aufsprühen soll. Zu dem bekam ich noch alle Hinweise und konnte weitere Fragen stellen, was ich die nächsten Tage tun soll und was nicht:

  • Nicht waagerecht schlafen, sondern den Kopf hochlagern
  • Jeglichen Kontakt mit den Haaren in den ersten 2-3 Tagen vermeiden
  • Auf dem Rücken schlafen, damit es zu keinem Reibungskontakt während des Schlafens kommt
  • 2x täglich das Silber-Spray auf die beiden Regionen anwenden bis es alle ist
  • Innerhalb der ersten 2 Tage die Antibiotika-Tabletten nehmen
  • Keine Kopfbedeckung in den ersten 2 Wochen benutzen, vor allem nicht über der Transplantationsstelle!
  • Nach 48 Stunden die erste Haarwäsche, aber vorsichtig mit nur lauwarmen Wasser, ohne Duschwasserstrahl – also nur mit den Händen und anschließend an der Luft trocknen lassen
  • Ein Tag nach der OP auch kein Kaffee, kein Saft, kein Mineralwasser mit Kohlensäure, kein schwarzen Tee und keine andere koffeinhaltige Getränke tinken
  • Bis Tag 2 auch keinen Alkohol – dem hab ich eh für den ganzen Januar abgeschworen, Neujahrsvorsätze und so 🙂
  • Und die ersten 2 Wochen keinen Sport und keine großen physischen Belastungen – ja auch kein Sex 😛

Anschließend konnte ich sofort meine Heimreise antreten.

Tag 3 nach der Operation

3 Tage nach der OP
3 Tage nach der OP – optimal bisher!

Neben einem Ödem (Schwellung) auf der Stirn, sieht aus meinen Augen das Ergebnis der neu eingesetzten Grafts 1A aus. Ich habe absolute keine Probleme an dieser Stelle – keine Schmerzen, kein Jucken und die Verheilung scheint auch super zu verlaufen. Ich lasse die ersten Tage auch nichts an meine neuen Haare kommen, passe (haar)genau auf, dass nichts den Heilungsprozess gefährden könnte. Der Schorf trübt noch etwas das Bild, aber das wird schon noch.

Es gibt aber auch Kehrseiten:

  1. Das Schlafen ist für mich nicht so einfach, denn das auf dem Rücken schlafen ist ungewohnt für mich als Seitenschläfer. Wache teilweise nachts auf und kann nicht mehr einschlafen – fang dann schon nachts an mit arbeiten…wie panne muss man denn sein? 😀
  2. Die Entnahmestelle macht mir langsam echt Probleme, denn ich hab dort nach und nach mehr Schmerzen. Es handelt sich dabei eher um einen brennenden Schmerz, der mal mehr und mal weniger wird. Ich kann euch aber beruhigen. Das ist normal!!! Das gehört leider zum Regenerationsprozess der Kopfhaut, und kann sich auch über Wochen erstrecken. Wer schön sein will, muss leiden – das trifft es hier sehr genau. Aber: Schmerzmittel helfen schnell und wunderbar dagegen! Außerdem ist die Verwendung von Bepanthol Intensiv Körperlotion an der Entnahmestelle zu empfehlen, es lindert den Juckreiz und unterstützt die Heilung. Nach dem Auftragen beruhigt sich meine Kopfhaut auch immer schnell wieder.

Die erste Haarwäsche

Am 3. Tage habe ich auch mit meiner ersten Haarwäsche begonnen. Nach einiger Recherche wurde immer wieder Sebamed Shampoo als passendes Shampoo empfohlen. Bei dem Einshamponieren der neuen Grafts hab ich mir in den normalen Haaren Schaum aufgeschäumt und diesen dann ganz behutsam auf die neuen Grafts aufgetragen, nach 2 Minuten habe ich dann mit lauwarmen Wasser das Shampoo wieder ausgespühlt. Nehmt keine Duschstrahl, sondern schüttet leicht Wasser mit euren Händen über die neuen Grafts und spühlt den Schaum so aus.

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Tag 7 nach der Operation:

Es ist noch alles super, langsam beginnt sich der Schorf an den neuen Haaren zu lösen. Ich getrau mir aber noch nicht wirklich mit den Fingern den Schorf leicht rauszumasieren. Stattdessen befeuchte ich die neuen Grafts mehrmals täglich, um den Schorf aufzuweichen, so dass dieser dann die nächsten Tage langsam abfällt.

7 Tage nach der OP
Der Schorf löst sich langsam – sieht doch gut aus!

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Zudem mache ich mir auch Gedanken, wie ich die Heilung und den Wachstum der neuen Grafts unterstützen kann.

Ich habe viel Recherchiert und bin dabei auf das Medikament Pantovigar gestoßen, was dem Haarausfall entgegenwirkt und die Haarpapillen und Haarwurzel stärkt. Ich hab mich bezüglich dieses Medikamentes informiert und hab dabei nur Gutes gehöhrt! Nach Rücksprache mit der Klinik, gibt es keine Bedenken für die Einnahme dieser Kapseln. Die Einnahme von Pantovigar ist allerdings auch eher eine Kur und sollte mindestens über 3 Monate täglich eingenommen werden.

Und hey, es hat auch noch was sehr gutes für mich, es stärkt nämlich zu dem die Fingernägel – und die sind bei mir leider schon immer sehr brüchig. Ich bin gespannt!

Leider hab ich aktuell noch echte Probleme mit dem brennenden Schmerz an der Entnahmestelle, er ist schon ziemlich nervend…aber da muss ich wohl durch.

Wie sieht eigentlich die Entnahmestelle aus?

Darauf bin ich bisher noch nicht eingegangen, werde ich aber jetzt tun. Am 4. Tag habe ich behutsam die Schermaschine angesetzt und meine restliche Haare der Haarlänge der Entnahmestelle angepasst. Ich bin mit der Heilung dort super zufrieden, vor allem es sind keinerlei Lücken zu sehen, und das schon bei 3 Millimeter. Das einzigste was noch zu sehen ist, ist eine leichte Rötung, aber noch paar Tage und sie ist weg, bzw. überdeckt.

Die Entnahmestelle 7 Tagen nach der OP
Die Entnahmestelle 7 Tagen nach der OP

Tag 14 nach der Operation:

2 Wochen sind nun nach meiner Haartransplantation vergangen und ich bin immer noch total zu frieden. Es ist defintiv zu erkennen, dass die Haartransplantation geklappt hat, denn alle eingepflanzten Haare sind auch gewachsen. Ich hatte ja zuvor erwähnt, das viele Haare ausfallen werden, was sich nach einiger Recherche eher als falscher Ausdruck herausstellte. Die Haare fallen nicht konkret aus, sondern erleiden einen Haarbruch. Das heißt, einige, nicht alle, das ist von Patient zu Patient unterschiedlich, brechen ab, wohl an der Stelle zwischen dem gesunden nachgewachsenen Haar und dem Haar, was während der Transplantation frei lag. Einige meinten in Foren das ihr Haare mit der Haarzwiebel ausgefallen sind – ich glaube eher, das an den Haaren noch Schorf oder Ablagerungen des Pflegemittels dran hingen. So war es zu mindestens bei mir. Ungefähr hab ich  jetzt in den 2 wochen 10 Haarbrüche von 700 Grafts gezählt, also ist bisher nichts zu sehen. Ich hoffe ganz sehr, dass nicht so viele brechen und meine Haare schnell lang werden. Wir werden sehen.

14 Tage nach der Haar-OP
14 Tage nach der Haar-OP

Ungefähr seit 3-4 Tagen habe ich auch keine brennenden Schmerz mehr an der Entnahmestelle. Nur wenn man mit den Fingern drauf drückt, merkt man noch was, aber sonst ist die Phase wohl überstanden.

Wie geht es weiter?

Ich berichte natürlich weiterhin hier über den Verlauf meiner Haartransplantation.

Jetzt bin ich gespannt wie viele Haare tatsächlich brechen.

Also schaut immer mal wieder vorbei.

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